Archive for September, 2007

Die Welt von “Sinfonie eines Krieges”

Sunday, September 30th, 2007

Ausschnitte aus dem Storyboard von “Sinfonie eines Krieges”
Wir schreiben das Jahr 2061. Vor etwas mehr als 40 Jahren hat ein furchtbarer Krieg begonnen, der die Welt völlig gewandelt hat. Beinahe 10 Jahre wütete der Krieg mit brutalster Härte und zerstörte dabei fast alle industriellen und logistischen Strukturen. Ein riesiges Chaos war die Folge. Ein Chaos, das noch verstärkt wurde durch immer gravierendere Wasserknappheit.

Als die großen Weltmächte schließlich ihren letzten Ausweg in der Nutzung ihrer Nuklearwaffen sahen und mit 8 Milliarden Menschen 80% der Weltbevölkerung ausgelöscht wurden, begannen viele der Überlebenden mit einem organisierten Widerstand gegen die Herrschenden. Doch dieser Widerstand führte nicht wie gehofft zum Frieden. Als die Regierungen beseitigt waren, begannen die Reichen und Mächtigen ihre Besitztümer selbst zu verteidigen. Sie befestigten ihre Städte und bezahlten Söldnerheere um diese zu schützen. Die Aufständischen werden seitdem gnadenlos verfolgt um Angriffe im Keim zu ersticken.

Aus dem Aufständischen von damals wurden die Punks. Die Punks sind ein loser Verbund von paramilitärisch organisierten Widerständlern. Militante Anarchisten, Vertriebene und Verzweifelte. Sie sind der erklärte Todfeind der Söldner, aber fast keiner weiß mehr, für wen oder was er noch kämpft.

Die wenigen Menschen, die nicht kämpfen, stehen zwischen den Fronten. Sie hassen die Punks und fürchten die Söldner. Die Kinder werden mit ständiger Propaganda auf die eine oder andere Seite gezogen und zum Kampf gedrillt.

In dieser Welt sind Kampf und Leid Alltag. Erziehung, Liebe, Familie und eine sichere Zukunft sind Luxusgüter. Sie sind den wenigen vorbehalten, die sich hinter ihren Mauern vor der restlichen Welt verstecken können.

Komponiert die Sinfonie eines Krieges: Andreas Max

Wednesday, September 26th, 2007

Andreas Max wurde am 19.08.1963 in Stuttgart geboren, ist verheiratet und hat 2 Kinder.

Neben seinem Beruf als Software- Ingenieur startete er in verschiedenen Top 40 Bands eine musikalische Karriere. Nachdem er mehrere Schlager-Alben für den österreichischen Markt komponiert und produziert hatte, schrieb er 1992 sein erstes Musical nach dem Roman Oliver Twist von Charles Dickens.

Über seine Liebe zum Musical kam er zur Filmmusik, wo er bis heute semiprofessionell arbeitet. Darüber hinaus ist er als Produzent für einen Gospelchor und in den Bereichen Werbung und Imagefilm tätig.

Sein bisher größtes Projekt im Filmbereich ist “Broken Mirror“, im Gamebereich “Broomstick Racer” und “Zak McKracken - Between Time & Space“.

Schauspieler: Kersten Hanke

Tuesday, September 25th, 2007

Im Hauptberuf als Art Director für verschiedene Werbeagenturen tätig, tritt Kersten Hanke seit einigen Jahren außerdem als Schauspieler in unterschiedlichsten Filmproduktionen in Erscheinung. So konnte man ihn in »Heimat 3«, »Stubbe ­ von Fall zu Fall« und im Hessen-Tatort in zunächst kleineren Rollen sehen. Durch verschiedene Kurzfilmprojekte, unter anderem der preisgekrönte »15 Minuten Wahrheit« mit Herbert Knaup und Christoph Bach, sowie einer tragenden Rolle in der Kölner Indipendentproduktion »Tschüss Bulle« baut er sein zweites Standbein immer professioneller aus. Seit Anfang 2008 macht er für Microsoft Visio die Internetplattform YouTube unsicher (Stichwort: Sehen heißt verstehen). Bei uns ist er als »Söldner 42« in einer der Schlüsselszenen unseres Filmes zu bewundern.

Von hysterischen Frauen und brutalen Männern

Monday, September 24th, 2007

Heute war unsere erste Schauspielprobe. Wir wollten damit herausfinden wie gut sich die Schauspieler bereits mit ihren Rollen identifizieren können. Darüber hinaus sollten alle offenen Fragen schon vor den Drehtagen geklärt werden.

Um lange Wartezeiten zu vermeiden wurde unsere Darsteller in kleinen Gruppen zeitlich versetzt eingeladen. Dabei wurden die einzelnen Szenen in Filmbesetzung durchgespielt.

Wir waren dabei von allen Darbietungen sehr begeistert. Sowohl Thomas Goersch und Nils Vogeley beim Leichenfund im Wald, als auch Thomas Goersch und Nina Palamides bei einer lebhaften Diskussion über die weitere Kriegsführung, genauso wie Tristan Materna als Ausbilder, Markus Hettich als brutaler Rebellenjäger bei einer Hausdurchsuchung, und Maximilian Klein im Streit mit einer hysterischen Eva Kintzinger kurz vor einem Kampf gegen die Söldner wirkten sehr authentisch!

Wenn die zweite Probe genauso gut läuft und bis November die Texte sitzen, kann nicht mehr viel schief gehen!

Die üblichen Verdächtigen: Andreas Kintzinger

Saturday, September 22nd, 2007

Hi!

Mein Name ist Andreas Kintzinger. Ich bin 22 Jahre alt und komme aus Stuttgart. Ich studiere dort am Institut für Softwaretechnologie der Uni seit 2 Jahren Softwaretechnik.

Zum ersten Mal bin ich in schaffender Weise mit dem Medium Film im Multimediakurs des technischen Gymnasiums in Kontakt gekommen. Seitdem produziere und realisiere ich in meiner Freizeit Filmprojekte. Zusammen mit meinem Bruder Volker und vielen sehr engagierten und begeisterten Freunden haben wir uns unter dem Namen “KintzeBros Home Entertainment” das Ziel gesetzt unser Handwerk zu perfektionieren.

Der Shoot and Cut Award gibt uns nun eine Möglichkeit, von der wir vor einigen Monaten noch nicht einmal zu träumen wagten! Endlich können wir mit einer professionellen Kamera drehen. Ich freue mich schon riesig auf die Drehtage im November und bin sehr gespannt, was dabei entstehen wird!

Ich bin Producer dieses Projekts. Außerdem kümmere ich mich um den redaktionellen Teil des Blogs und um die Internetauftritte.

Die üblichen Verdächtigen: Volker Kintzinger

Friday, September 21st, 2007

Von allen der Verdächtigste!

Mein Name ist Volker Kintzinger, ich bin 20 Jahre alt und mache als EB-Kamera- und Produktions- assistent in Stuttgart den Südwesten unsicher. Branchenüblich betreue ich im Normalfall 3 Projekte gleichzeitig, aber was tut man nicht alles um groß rauszukommen…

Der Shoot and Cut Award ist für uns ein wichtiger Schritt von den relativ kleinen Hinterhofproduktionen, die bisher eher im Stillen von statten gingen, hin zur Professionalität. Vor allem das riesige Slashcam-Publikum wird uns sicher einiges an produktivem Feedback für unsere weitere Arbeit geben.

Das ist für mich als Regisseur auf der einen Seite eine große Verantwortung, gleichzeitig aber auch eine riesige Chance.

Bei der Vorbereitung bin ich als Producer, Kostümbildner, Drehbuchautor und “offizieller Vorantreiber der Crew” tätig. In der Postproduktion werde ich mich vor allem um den Schnitt und die Koordination kümmern.

Gestanden. Verurteilt. Weggesperrt!

Keine One-Man-Show

Wednesday, September 19th, 2007

Hier hat das ja fast den Anschein, dass ich Sinfonie eines Krieges alleine schmeiße. Das ist ein Trugschluss.

Wir haben glücklicherweise recht früh begonnen uns Unterstützung aus allen Bereichen zu organisieren. In den folgenden Tagen kommen hoffentlich noch ein paar Vorstellungen und Beiträge von anderen Crew-Mitgliedern.

Heute habe ich mich mit der Szenenbildnerin getroffen und unsere Bunkeranlagen in Augenschein genommen. Die sind wirklich schon ohne die kleinste Änderung ziemlich stylisch.

bunker1 bunker2bunker3

Jetzt müssen wir ans Sammeln entsprechender Inneneinrichungen gehen. Alte Möbel, Matratzen und sonstige Requisiten.

Schön, dass das Szenenbild ein wenig verratzt sein darf, das macht es für uns günstiger ;-)