13. Januar 2008
Seit Samstagabend laufen die Rechner, die Köpfe rauchen, die Boxen dröhnen und die Monitore leuchten. Und es hat sich einiges getan. Die Soundspuren wurden in Dolby Digital 5.1 gemastert, um auf aktuellen Boxensystemen richtige Kinoatmosphäre zu schaffen. Eine zusätzliche Stereospur gibt es natürlich auch. Das Videomaterial wurde im endgültigen DVD-Format komprimiert. Dabei wurden noch die letzten Effekte finalisiert. Außerdem wurde das DVD-Menü erstellt und der Entwurf für das Cover bzw. Plakat verfeinert.
Die Fertigstellung des Films kommt gerade rechtzeitig für die Teilnahme an zwei weiteren Filmwettbewerben. Dem Festival im StadtHafen Rostock (FiSH) 08 und dem Deutschen Jugendvideopreis 2008, deren Einsendeschluss am 15. Januar 2008 ist.
Soweit die Theorie, aber was wäre ein Abgabeschluss ohne Torschlusspanik… Beim Rendern der finalen DVD treten plötzlich Halbbildfehler auf, obwohl alle vorherigen Previews problemlos funktioniert hatten. Die DVD wird also über Nacht noch einmal gerendert.
14. Januar 2007
Im Lauf des Tages erstellen wir die Profile der beiden Filme, die wir einreichen wollen. Neben “2061. Nach dem Frieden” werden wir auch unser letztes Projekt “Dumm gelaufen!” bei den Wettbewerben einreichen. Den Zeitaufwand für das Ausfüllen der Teilnahmeformulare sollte man nicht unterschätzen, da bei einigen Bewerbungen detaillierte Daten, wie z.B. das Alter der beteiligten Personen erhoben werden. Bei einem Projekt mit 52 Beteiligten artet sowas fast in Arbeit aus.
Das erneute Rendern der DVD brachte leider nicht den erwünschten Effekt. Der größte Teil des Films wird nun korrekt angezeigt, aber einige Szenen immer noch nicht. Nachdem mit den Festivalorganisatoren abgeklärt war, dass definitiv der Poststempel für den Einsendeschluss zählt, wird das ganze über Nacht noch einmal durchgerendert.
15. Januar 2007
19 Uhr: Die DVD rendert immer noch… Die Entscheidung, den Film direkt aus dem Schnittprogramm über Compressor zu komprimieren um eine bessere Performance zu erreichen als mit dem Umweg über eine temporäre MOV-Datei, hat sich leider als fatales Eigentor entpuppt. Die Performance dieser Komprimierung ist wirklich erbärmlich, sie dauert fast doppelt so lange wie die andere Variante. Die örtliche Post macht um 20 Uhr die Tore zu und danach ist kein Poststempel von heute mehr zu bekommen. Somit machen sich jetzt leider zwei nicht ganz optimale DVDs auf den Weg zu den Wettbewerben. Zum Glück ist die Abgabe für Shoot and Cut erst nächste Woche!