Drehtag acht - Wald und Priester
Sunday, November 25th, 200725. November 2007, 7 Uhr morgens! Es ist sehr früh für einen Sonntag, die Sonne schickt gerade mal die erste Röte…

Juchhuu, endlich der letzte Drehtag - schade, schon der letzte Drehtag!
Heute ist der glücklicherweise eingeplante Not-Drehtag. Vorgesehen, falls wichtige Szenen nachgedreht werden müssen. Ihr erinnert euch ja sicher noch an das…


Aufgrund weltuntergangs-ähnlicher Wetterverhältnisse sind die Szenen im Wald leider komplett ins Wasser gefallen. Die Atmosphäre war natürlich genial, aber die Bilder waren leider alle zu dunkel. So stehen wir also wieder einmal morgens bester Laune im Wald.

Erstmal reine Routine: Autobahnlärm innerlich ausblenden, Cateringzelt aufbauen, Brötchen richten, Darsteller und Team zusammentelefonieren, Equipment drehfertig machen und das obligatorische “Ich könnte schon wieder!” des Regisseurs.


Somit heißt es heute “Wald” und “Priester”, jeweils die Zweite! Thomas Goersch als der Priester und Nils Vogeley als der 12-jährige Tom sind die Akteure des Tages.


Besonderes Augenmerk hat auch unsere “Söldnerleiche” verdient. Eriks Durchhaltevermögen ist wirklich beeindruckend. Während wir schon in Bewegung und unter unseren Regenschirmen frieren, muss er die ganze Zeit starr auf dem Boden liegen. Hin und wieder mit einem Regenschirm oder einer schirmenden Hand für die Augen geschützt. RESPEKT! An dieser Stelle müssen wir uns natürlich entschuldigen und zugeben, dass wir hier bei der Planung geschlampt haben. Eine Plane über der Szene hätte das ganze sicher wesentlich angenehmer gemacht…


Natürlich regnet es wieder, aber daran haben wir uns irgendwie schon gewöhnt. Zum Glück ist uns dieses Mal der Hagel erspart geblieben… Danke Petrus! ![]()


Tonmeisterin Nina hat wieder einmal mit der Witterung, der Ungeduld des Regisseurs und einer Autobahn zu kämpfen. Sie macht ihren Job aber hervorragend. Und die Autobahn hört man fast nicht.

Zitat des Tages (ins Handy sprechend): “Ja, ich stehe hier im Wald. Ja wieder einmal. Hm. Keine Ahnung wo das hier ist.”
Das war es nun mit den Berichten von den Drehtagen. Ich hoffe das Lesen hat euch Spaß gemacht! Vielleicht kann der eine oder andere etwas aus unsern Fehlern lernen oder fühlt sich durch unsere Berichte angespornt ein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen. Mir hat es jedenfalls richtig Spaß gemacht! Selbstverständlich geht es weiter mit den Berichten über die Postproduction.
Schließen möchte ich mit den Worten unsers Regiesseurs Volker Kintzinger:
Es gibt massig Gründe, weshalb ich mich freuen könnte, dass der Dreh vorbei ist. Trotzdem bin ich irgendwie traurig. Wir waren ein dynamisches und professionelles Team. Wie dankbar ich jedem Einzelnen bin, der mitgeholfen hat - das kann ich gar nicht einfach aufschreiben.
Ich hoffe ich finde die Entsprechenden Worte bei der Premiere. Und mit absoluter Sicherheit entlohnt der fertige Film für die stressigen Wochenenden und verfahrenen Kilometer.
Freut euch! Bald ist es soweit!



















































































