Über Sinfonie eines Krieges
2061. Nach dem Frieden (2007/2008)
Endzeit-Drama, 22 Min, HDV
Das Deutschland der nicht allzu fernen Zukunft. Eine düstere, von Kriegen gezeichnete Welt.
Das Volk hat sich schon lange von den kriegstreibenden Regierungen abgewendet. Anarchie sollte den Frieden bringen. Aber die Situation wurde nur noch schlimmer.
30 Jahre vergingen und die Menschen vergaßen langsam, dass es einmal so etwas wie Frieden gegeben hatte.
Wir sehen das Geschehen aus der Sicht von Tom, der sich mit 12 Jahren für den Kampf auf der Seite der Rebellen entscheidet.
Mit den Jahren erkennt er jedoch, dass sich dadurch nichts ändert oder gar verbessert. Er sucht nach dem Sinn des Kampfes und verliert sich dabei immer mehr in seinen Gedanken.
Mitten in einem Kampf legt er schließlich seine Waffe nieder.
Ein nachdenklicher Film über die zeitlose Frage nach dem Sinn des Krieges.
Trotz des Science-Fiction Szenarios, gibt es erstaunlich viele Parallelen zur heutigen Situation.
Die Bundeswehr wird wieder salonfähig, Kriegsspielzeuge erobern das Kinderzimmer zurück. Die lange Phase in der sich Deutschland aus den Kriegen dieser Welt herausgehalten hat scheint vorbei zu sein.
Doch wie geht es weiter?
„2061. Nach dem Frieden“ zeigt eine Zukunft auf, die man unmöglich miterleben möchte – vielleicht regt der Film auch zum Nachdenken an, damit es niemals so weit kommt.
Regie: Volker Kintzinger
Kamera: Lukas Hoffmann, Ton: Nina Koppenhöfer
Produktion: Kintzebros, Konner Steuer, Bernhard Hoell
Buch:Volker Kintzinger, Maximilian Junghanß, Jochen Köberle, Stefan Bilharz
Drehzeitraum: November 2007